Gibt es den perfekten Job für eine gute Work-Life-Balance?

Viele von uns suchen nach dem idealen Job für eine gute Work-Life-Balance. Doch gibt es ihn überhaupt? Und wie kann man ihn finden?

Welche Jobs eignen sich für eine gute Work-Life-Balance?

Leider gibt es keine Allheilmittel für die perfekte Work-Life-Balance. Dennoch kann man einiges tun, um den Job besser in den Alltag zu integrieren. Das Gute daran ist: meistens reichen kleine Veränderungen, um große Erfolge zu erzielen.

Genau wie in allen Bereichen des Lebens, gilt auch in der Work-Life-Balance die 80/20-Regel. 20 Prozent des Einsatzes bringen schon 80 Prozent der Ergebnisse.

Im Gegensatz zu anderen Bereichen, ist es in der Work-Life-Balance aber oft sinnvoll, sich auf diese 20 Prozent zu beschränken. Wer mehr in den Job investiert, muss an anderen Stellen Einschnitte machen, und gefährdet dadurch die Balance mit dem Sozialleben.

Die 20 Prozent Einsatz, mit denen Sie im Job 80 Prozent des Erfolgs für Ihre Work-Life-Balance erreichen, bestehen vor allem aus drei Dingen:

1. Leidenschaft & Erfüllung

2. Integrierbarkeit,

3. Genügend Schlaf.

Schauen wir uns diese Punkte einmal genauer an.

1. Erfüllung

Mann zeigt Daumen hoch am Computer
Quelle: fizkes/Shutterstock.com

Wer das Abenteuer liebt, auf der Arbeit aber nur langweilige Zahlen wälzt, wird auf Dauer kaum glücklich. Ein wenig mehr Feuer wäre nicht schlecht. Das gleiche gilt für alle, die im Job ihre Werte nicht leben können.

Dennoch ist es selten nötig, gleich den Job zu wechseln. Dann müsste man ganz von vorne anfangen, und das stellt oft größere Anforderungen an die Work-Life-Balance als den derzeitigen Job einfach besser zu integrieren. Manchmal reicht es dazu schon, sich von lästigen Aufgaben zu entledigen oder auf ein anderes Projekt umzusteigen, dass mehr intrinsische Motivation bietet.

Erfüllung bedeutet, die eigenen Fähigkeiten so einzusetzen, dass man die Werte unterstützt, die einem wichtig sind. Wer schon viele Jahre in einem Job arbeitet, hat dort viele Fähigkeiten erlernt, die er auf jeden Fall nutzen sollte.

Ein guter Start ist es, sich der eigenen Werte klar zu werden und diese dann aktiv im Beruf zu suchen.

2. Integrierbarkeit

Leben und Arbeiten mit Work-Life-Balance
Quelle: Rawpixel.com/Shutterstock.com

Selbst wenn die Arbeit Spaß macht, wird es mit der perfekten Work-Life-Balance schwierig, wenn man den ganzen Tag nur arbeitet. Je besser man die Arbeit in den Alltag integrieren kann, umso besser die Work-Life-Balance.

Auch hier reichen oft schon kleine Veränderungen – man muss nicht gleich die Karriere wechseln. Gerade moderne Technik macht die Sache leichter. Wer den Job auf Home Office umstellt, gewinnt

Freiheit und steigert meist sogar noch die Produktivität. Das freut auch den Chef, der einem Testlauf deswegen meist gerne zustimmt.

Außerdem macht es Sinn, die Pendelstrecke zur Arbeit so kurz wie möglich zu halten und eine möglichst unkomplizierte Kleidung zu finden, die die morgendliche Vorbereitung verkürzt.

3. Genügend Schlaf

Frau Schläft entspannt im Bett
Quelle: Leszek Glasner/Shutterstock.com

Fehlt Schlaf, ist alles verloren. Eine der wichtigsten Voraussetzungen, für eine gute Work-Life-Balance ist es daher, dass einen der Beruf gut schlafen lässt. Das trifft einerseits auf die Zeitanforderungen zu – wenn der Chef ständig Überstunden bis in den späten Abend verlangt, läuft etwas falsch – hängt aber auch viel mit der inneren Einstellung zusammen.

Es ist wichtig, auch mal abschalten zu können. Das Bett ist zum Schlafen da, nicht dazu, um nach Mitternacht noch über den nächsten Auftrag zu grübeln. Wenn der Job zum Seelenfrieden und damit zum ruhigen Schlaf beiträgt, ist das ein großer Schritt zu einer guten Work-Life-Balance.

Hier hilft Meditation und das Aufräumen der Wohnung. Alles, was an den Job erinnert, hat im Wohnzimmer nichts verloren.

Fazit

Es gibt keinen idealen Job für eine gute Work-Life-Balance. Viel hängt von der inneren Einstellung ab. Passt die nicht, nützt selbst der beste Job nichts. Unsere Tipps helfen, die 20 Prozent zu verbessern, die 80 Prozent des Unterschiedes machen.


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