Management

Aufgaben eines Managers: Führungsaufgaben

Lisa von Markfeld Von Lisa von Markfeld
Überprüft durch Joel Burghardt
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Zu den Aufgaben einer Führungskraft gehören neben den verschiedenen Leitungsaufgaben auch Führungsaufgaben. Darunter werden personenbezogene Anforderungen an jede Führungskraft verstanden, die durch den jeweiligen Führungsstil besonders ausgeprägt sind. Zu ihnen zählt zum Beispiel Kommunizieren, Informieren, Motivieren, Moderieren, Fördern und Entwickeln sowie Beurteilen.

Die einzelnen Führungsaufgaben im Überblick

Kommunizieren

Kommunikation der Mitarbeiter
Quelle: g-stockstudio/Shutterstock.com

Führungskräfte sorgen im Unternehmen dafür, dass die Kommunikation zwischen Mitarbeitern direkt geschehen kann. Dabei sollten die Führungskräfte ein gutes Beispiel durch ihren Umgang mit Informationen darstellen. Umwege in der Kommunikation, zum Beispiel das bürokratische Einhalten von Zuständigkeiten, sollten dabei vermieden werden, da der wichtige Informationsfluss zwischen den Mitarbeitern sonst ins Stocken gerät.

Außerdem haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass eine direkte Kommunikation zwischen den Mitarbeitern die Arbeitszufriedenheit erhöht. Dabei werden auch Konflikte und Missverständnisse verringert.

Informieren

Unter Informieren wird die wechselseitige Beschaffung und Weitergabe von Informationen verstanden, die zur Erreichung der vereinbarten Ziele dienen. Wichtige Informationen in einem Unternehmen sollten für jeden Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Jeder Mitarbeiter ist selbst verantwortlich, Informationen zu besitzen, die für seine Aufgaben notwendig sind. Er entscheidet dabei selbst über die Wichtigkeit der Informationen. Gleichzeitig trägt er die Verantwortung, die Informationen, die von anderen benötigt werden, weiterzuleiten. Dabei sollte keine Diskussion darüber aufkommen, ob Information eine Holschuld oder Bringschuld ist. Das würde nur den Informationsfluss im Unternehmen verschlechtern.

Motivieren

Das Motivieren beinhaltet alle Maßnahmen, Anregungen und Einflüsse, die den Wünschen und Bedürfnissen aller Mitarbeiter entgegenkommen, damit sie mehr Leistungswillen und Bereitschaft zur Zusammenarbeit aufbringen. Ebenso sollten sich die Mitarbeiter aktiv selbst motivieren.

Werden zum Beispiel negative Rahmenbedingungen für die Arbeitsaufgaben der Mitarbeiter gemeinsam mit den Führungskräften bearbeitet, um sie nachhaltig zu reduzieren, kann schon eine motivierende Wirkung erzielt werden.

Moderieren

Führungsaufgabe Chef moderiert Arbeitsgruppe
Quelle: Rawpixel.com/Shutterstock.com

Unter Moderieren wird die Unterstützung und Leitung von Arbeitsgruppen unter direkter Kommunikation der Führungskräfte verstanden. Dabei übernehmen die Führungskräfte die Verantwortung dafür, dass sich die Gespräche der Arbeitsgruppe an den Bedürfnissen der Mitglieder sowie an den Arbeitszielen orientieren. Allerdings trägt die Arbeitsgruppe für den Inhalt der Gesprächsergebnisse selbst Verantwortung.

Durch diese Vorgehensweise werden konkrete Aufgaben und Arbeitsziele stets sichtbar gemacht und Mitarbeiterfähigkeiten einbezogen sowie Konflikte und Meinungsunterschiede frühzeitig erkannt.

Fördern und Entwickeln

Unter Entwickeln und Fördern werden alle Verhaltensweisen und Maßnahmen verstanden, die zur Bereicherung und Entfaltung der Mitarbeiterfähigkeiten beitragen und gleichzeitig helfen, die Persönlichkeit jedes Mitarbeiters zu entwickeln.

Welche Maßnahmen das sein können, erhalten die Führungskräfte aus ihren Gesprächs- und Beobachtungskontakten und den regelmäßigen Informationsgesprächen, Arbeitsbesprechungen sowie den Zielvereinbarungs- und Beurteilungsgesprächen.

Beurteilen

Mitarbeiter im Feedbackgespräch
Quelle: Jeanette Dietl/Shutterstock.com

Unter Beurteilen wird die Rückmeldung an die Mitarbeiter über ihr Verhalten und ihre Leistungen verstanden. Auf eine Beurteilung hat jeder Mitarbeiter Anspruch.

Beurteilungsmaßstäbe für Verhaltensziele können zum Beispiel die Zusammenarbeit der Mitarbeiter mit anderen sein und die Fähigkeit, zur Verbesserung des Gesamtergebnisses einer Arbeitsgruppe beizutragen. Für die Beurteilungsmaßstäbe für Leistungsziele können zum Beispiel die Stückzahlen produzierter oder verkaufter Produkte herangezogen werden.

Beim kooperativem Führungsstil im Unternehmen erhalten auch die Mitarbeiter die Chance, ihre Vorgesetzten im Mitarbeitergespräch zu beurteilen. So können Wünsche oder Notwendigkeiten zur Veränderung wahrgenommen werden. Gleichfalls ist es wichtig, die Fähigkeiten der Mitarbeiter weiterzuentwickeln und im vollen Umfang zu nutzen.

Haben Sie schon Erfahrungen mit Führungsaufgaben? Eventuell haben Sie Tipps für andere Führungskräfte?

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Lisa von Markfeld
Lisa ist eine international erfahrene Produktstrategin, die seit mehr als zwölf Jahren an der Schnittstelle von Bildung, digitalen Medien und Veranstaltungsmanagement arbeitet. In dieser Zeit hat sie unter anderem digitale Lernangebote, internationale Bildungsprogramme und redaktionelle Plattformen von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Einführung begleitet. Ihre Schwerpunkte liegen in der Entwicklung nutzerorientierter Produkte, der Steuerung interdisziplinärer Projekte und der Konzeption verständlicher, hochwertiger Inhalte. Dabei verbindet sie analytisches Denken mit einem ausgeprägten Gespür für die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen. Besonders wichtig ist ihr, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie leicht zugänglich sind und einen konkreten Mehrwert im Alltag bieten. Durch ihre beruflichen Stationen in Europa sowie Nord- und Südamerika verfügt Lisa über umfassende interkulturelle Erfahrung. Sie arbeitet bevorzugt in internationalen und dezentral organisierten Teams, in denen unterschiedliche Perspektiven aktiv in die Produktentwicklung einbezogen werden. Eine offene Kommunikation, klare Prozesse und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit bilden für sie die Grundlage erfolgreicher Projekte. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sich Lisa für mehr Chancengleichheit in der Technologiebranche. Als Mitglied eines Stipendien- und Auswahlgremiums unterstützt sie Programme, die Frauen den Einstieg in digitale und technische Berufsfelder erleichtern. Darüber hinaus setzt sie sich für inklusive Lernangebote ein, die Menschen unabhängig von Herkunft, Bildungsweg oder beruflicher Erfahrung erreichen. Lisa zeichnet sich durch Neugier, Empathie und einen ausgeprägten Gestaltungswillen aus. Ihr Ziel ist es, innovative Produkte zu entwickeln, die Lernen nicht nur einfacher, sondern auch motivierender, persönlicher und nachhaltiger machen.

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