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Finanzen

Das sollte man beim Goldverkauf beachten

Der Verkauf von Goldschmuck, Zahngold und anderen Edelmetallen wird immer beliebter. Viele Menschen besitzen Gold. Darin ist bares Geld gebunden. Dieses lässt sich aber nur freisetzen, indem man das Gold verkauft. Gerade in Zeiten hoher Inflation, wenn alles teurer wird, stellt der Verkauf von Gold eine Möglichkeit dar, unkompliziert an eine Finanzspritze zu gelangen.

Weil es sich bei Gold aber um etwas sehr Wertvolles handelt, sollte man beim Goldverkauf nichts dem Zufall überlassen. Die nachfolgenden Tipps helfen einem dabei, mögliche Fallstricke zu umgehen, um beim Goldverkauf einen fairen Preis erzielen zu können.

Wo kann man Gold verkaufen?

Die erste Frage, die sich stellt ist die nach der richtigen Verkaufsstelle. Dabei gilt es verschiedene Möglichkeiten. Welche davon man wählen sollte, hängt maßgeblich davon ab, was genau man verkaufen möchte.

Zahngold verkaufen

Früher war es gängig, entnommene Zähne durch Goldzähne zu ersetzen. Dieses Verfahren gibt es noch immer. Weil Goldzähne optisch jedoch stark auffallen, steigen immer mehr Menschen auf Keramikkronen oder -Implantate um. Weil Patienten beim Einsetzen für das Zahngold bezahlt haben, dürfen sie es nach der Entnahme selbstverständlich behalten.

Es ist sinnvoll, darin gebundenes Geld freizusetzen, denn eine andere Anwendungsmöglichkeit wird sich für einen alten Goldzahn kaum finden. In solch einem Fall wendet man sich am besten an einen Online Goldankauf. Vorab sollte man das Altgold auf einer genauen Küchenwaage wiegen, um den ungefähren Wert zu ermitteln. Als Basis dient bei der Berechnung der tagesaktuelle Goldpreis. Unter diesem Link findet man die besten Goldankauf Preise.

Im Anschluss fordert man eine Versandtasche an, um den Goldzahn kostenlos und versichert zum Ankäufer zu schicken. Nach eingehender Prüfung unterbreitet einem dieser ein verbindliches Angebot. Ist man damit einverstanden, wird der Betrag überwiesen. Entscheidet man sich gegen den Verkauf, erhält man den Zahn zurück.

Alten Goldschmuck verkaufen

Erhält man im Rahmen eines Erbes oder durch ein Geschenk alten Familienschmuck und möchte diesen verkaufen, hat man verschiedene Möglichkeiten. Je nachdem, wie der Schmuck verarbeitet ist, kann es sinnvoller sein, das Schmuckstück zu verkaufen oder sich den Gegenwert des Goldes auszahlen zu lassen.

Bei besonders kunstvoll verarbeitetem Schmuck liegt der Wert nicht nur im Material an sich, sondern auch in der Verarbeitung. Liegt zum Schmuck auch noch ein Echtheitszertifikat oder zumindest ein gut sichtbarer Goldstempel (Punze) vor, kann es sinnvoll sein, bei einem Juwelier oder Antiquitätenhändler anzufragen. Dieser prüft den Schmuck und entscheidet, welchen Preis er dafür zu zahlen bereit ist. Bei besonderen Schmuckstücken kann man auf diese Weise einen sehr guten Preis erzielen, der über den reinen Goldwert hinausgeht.

Ebenso ist es denkbar, sein Glück bei einem Privatverkauf zu versuchen. Dazu inseriert man den Goldschmuck auf einschlägigen Plattformen. Die Schwierigkeit liegt jedoch darin, potentielle Käufer zu finden, die auch ohne unabhängigen Händler hohe Summen für den Schmuck zu bezahlen.

Handelt es sich um eher einfachen Schmuck, der überwiegend aus Gold, Silber oder Platin besteht, ist ein Goldankauf die einfachste Option. Die Abwicklung unterscheidet sich nicht von der beim Zahngold-Verkauf.

Goldbarren, Goldmünzen & Co

Neben Goldschmuck schlummern in vielen Haushalten auch Münzen und Barren. Kann man diese nicht über die Hausbank verkaufen, ist auch dabei die Abwicklung über einen Ankauf sinnvoll. Ein guter Online Goldankauf unterstützt Verkäufer kompetent bei der Preisermittlung.

So erzielt man den besten Preis beim Goldverkauf

Den meisten Menschen fällt der Verkauf von vorhandenem Gold sehr schwer. Das liegt daran, dass Gold eine beliebte Wertanlage ist und als krisensicher gilt. Dennoch schwankt der Goldpreis – das bedeutet, ein verkauftes Schmuckstück könnte in einigen Wochen, Monaten, Jahren oder gar Jahrzehnen deutlich mehr wert sein als zum Verkaufszeitpunkt. Darum fällt häufig der Entschluss, das Gold so lange wie möglich zu halten. Ist der vorzeitige Verkauf dennoch nötig oder erwünscht, möchte man den bestmöglichen Preis erzielen – das ist nicht verwerflich, sondern aus wirtschaftlicher Sicht das einzig Logische.

Für Laien kann es allerdings schwer sein, festzustellen, wie viel vorhandenes Gold tatsächlich wert ist. Bei Zahngold ist die Preisermittlung relativ einfach: Der Zahn hat ein Gewicht und eine spezifische Reinheit. Anhand dieser Parameter kann ein tagesaktueller Preis ermittelt werden. Wie viel man letztlich erhält, hängt also eigentlich nur vom Goldpreis ab, wobei lediglich der Faktor Zeit für Spielraum sorgt.

Bei Goldschmuck wird die Sache schwieriger – besonders natürlich dann, wenn es sich um ein extravagantes Schmuckstück handelt oder wenn Edelsteine darin verarbeitet wurden. In solch einem Fall besitzt das Gold nicht nur einen intrinsischen Wert, sondern auch einen extrinsischen Wert.

Intrinsischer und extrinsischer Wert

Gold ist ein Edelmetall, das in der Natur vorkommt und dessen Vorkommen auf natürliche Weise begrenzt ist. Seine edlen Eigenschaften und die Limitiertheit führen dazu, dass es einen hohen Wert in sich trägt – anders als bei Kryptowährungen wie Bitcoin.

Ein extrinsischer Wert wiederum befindet sich nicht im Material selbst, sondern wird durch Veredelung, Verarbeitung und Design hinzugefügt. Es ist diese Art von Wert, die gekonnt verarbeitete Schmuckstücke besonders wertvoll und vielleicht sogar zu Sammlerstücken macht.

Möchte man also Goldschmuck mit intrinsischem und extrinsischem Wert verkaufen, wird die Sache mit dem angemessenen Preis etwas komplexer. Denn nur, weil man einem Schmuckstück einen extrinsischen Wert zuschreiben kann, bedeutet das nicht, dass sich auf Käufer finden, die bereits sind, diesen Liebhaberpreis zu bezahlen. Aus diesem Grund kann es passieren, dass Juweliere oder Antiquitätenhändler hochwertigen Goldschmuck ablehnen und nur einen Teil des Wunschpreises dafür bezahlen.

Das ist recht und billig, bedenkt man, dass der Händler nach dem Kauf das volle Risiko trägt: Er ist es, der unter Umständen auf einem unverkäuflichen Schmuckstück sitzen bleibt. Außerdem muss auch ein Händler seine Kosten – beispielsweise für Reinigung, Aufbereitung, Ausstellung und Beratung von Kunden – decken.

Angebote vergleichen

Um sicherzugehen, stets einen fairen Preis für sein Gold angeboten zu bekommen, sollte man mehrere Angebote einholen. Bei Altgold und Zahngold sind die Preisunterschiede meist gering – letztlich berechnen alle seriösen Ankäufer den Preis am tagesaktuellen Goldwert.

Bei Schmuck sollte man aber verschiedene Wege gehen. Es empfiehlt sich, den Goldschmuck bei Juwelieren und Antiquitätenhändlern vorzuzeigen, um dort eine Einschätzung zu erhalten. Parallel dazu sollte man ermitteln, wie lukrativ der Weg über einen Goldankauf wäre. Ist man selbst in der Lage dazu, eingängige Informationen über den Schmuck zu bieten, kann sich empfehlen, den Schmuck auch auf einer Verkaufsplattform zu inserieren. Im besten Fall macht man auf eine der Arten einen Glücksgriff und erzielt einen möglichst guten Preis.

Alternative zum Goldverkauf

Wer sich unsicher ist, ob ein Verkauf die richtige Lösung ist, sollte auch die Möglichkeit der Pfandleihe in Betracht ziehen. Dort kann man seine Wertgegenstände gegen einen Kredit abgeben. Kann man den Kredit fristgemäß tilgen und das Geld zurückbezahlen, erhält man seinen Goldschmuck zurück. Dabei zahlt man jedoch ein wenig drauf, so dass sich diese Option nur dann eignet, wenn man schnell eine Finanzspritze benötigt, sich aber nicht dauerhaft vom Schmuck trennen möchte.